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Erbscheinsantrag

Erbschein beantragen

Der Erbscheinsantrag

Für den Erbscheinsantrag ist keine bestimmte Form erforderlich.
Der Erbscheinsantrag kann auch zu
Protokoll der Geschäftsstelle des Nachlassgerichts erklärt werden.
Der Antrag muss das Erbrecht genau bezeichnen. Nicht nur die Erbteile, sondern auch Beschränkungen wie die Vor- und Nacherbschaft oder die Testamentsvollstreckung und den Berufungsgrund wie die gesetzliche oder gewillkürte Erbfolge.

Das Gericht ist an den Antrag gebunden. Kann also nicht anders entscheiden, wenn der Erbschein anders aussehen müsste.

Wird der Antrag abgelehnt, werden bereits erheblicher Aufwand und Kosten investiert worden sein. Meist wird es darum schneller und günstiger sein direkt einen Fachanwalt für Erbrecht oder einen Notaren mit der Beantragung des Erbscheins zu beauftragen.

Das gilt auch dann, wenn wegen der Auslegung bzw. Anfechtung von Testament sicherheitshalber Hilfsanträge gestellt werden sollten.

Wer kann einen Erbscheinsantrag stellen?

Einen Erbschein können beantragen:

  • Alleinerbe
  • Miterbe
  • Testamentsvollstrecker
  • Nachlassverwalter
  • Nachlassinsolvenzverwalter


Vermächtnisnehmer, Pflichtteilsberechtigte und Nachlasspfleger haben kein Antragsrecht.

Vor Eintritt des Erbfalls kann der
Nacherbe keinen Erbschein beantragen.

Nachlassgläubiger, die bereits einen Vollstreckungstitel gegen den Erblasser erwirkt haben, können zum Zwecke der Vollstreckung einen Erbschein beantragen. Bei den Kosten der Erteilung handelt es sich um Kosten der Zwangsvollstreckung.
Ist bereits ein Erbschein erteilt, kann der Nachlassgläubiger einen Ausfertigung verlangen.


Angaben und Nachweise für den Erbscheinsantrag

Der Erbscheinsantrag muss umfassende Angaben, bestimmte Erklärung und Nachweise erhalten. Die Richtigkeit der Angaben muss meisten eidesstattlich versichert werden.

Erforderliche
Angaben:

  • Todestag
  • Verhältnis, auf dem das Erbrecht beruht
  • Ehe- und Verwandtschaftsverhältnis
  • Wegfall der Personen, die die Erben von der Erbfolge ausgeschlossen oder ihre Erbteile gemindert haben würden.
  • Letztwillige Verfügungen
  • beim gemeinschaftlichen Erbschein die Erklärung, dass die übrigen Erben die Erbschaft angenommen haben.


Erforderliche
Nachweise:

  • Personenstandsbuch
  • Todesurkunde
  • Heiratsurkunde
  • Ehevertrag, Eintragung im Güterrechtsregister
  • Geburtsurkunde (bei verstorbenen Erben).


Die Beschaffung der Unerlagen und Nachweise kann mühsam sein.
Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Buerstedde leistet hierbei gerne Hilfe.

Muster: Erbscheinsausfertigung für Nachlassgläubiger

An das Amtsgericht ...
Nachlassgericht - (in Ba.-Wü.: Staatl. Notariat)

Nachlasssache...
Az. ..

hiermit zeige ich die rechtliche Vertretung des
Nachlassgläubigers an.

In seinem Namen beantrage ich die Erteilung einer Ausfertigung des Erbscheins, welcher der
überlebende Ehefrau des Erblassers, am ... erteilt wurde.

Meinem Mandanten liegt eine Vollstreckungstitel gegen den Erblasser vor, vgl. Anlage.

Mein Mandant benötigt die Ausfertigung dieses Erbscheins zum Zwecke der Zwangsvollstreckung.

(Rechtsanwalt Dr. W. Buerstedde)

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